Defeat Deepfakes bietet Live-Videoschutz für Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen.

Defeat Deepfakes – Sicherheit für die Unternehmenskommunikation
Defeat Deepfakes ist eine Sicherheitsanwendung, die in Echtzeit während eines Live-Videochats die Echtheit der Gesprächspartner verifiziert. Sie schützt Unternehmen vor manipulierten Feeds und täuschend realistischen Deepfakes, indem sie gleichzeitig zwei Aspekte überprüft: die verwendete Kamera und die dargestellte Person.

1. Sicherer Start: Das Profil wird in zwei Schritten erstellt
Sicherheit beginnt bei der Geräte-Einrichtung. Das Sicherheitsprofil wird in zwei klaren Schritten erstellt, die stets die Kontrolle und Einwilligung der Nutzer respektieren und alle DSGVO-Anforderungen erfüllen.

  • Die IT-Abteilung richtet die Kamera ein: Wenn ein neues Gerät ausgerollt wird, startet die Defeat-Deepfakes-Software automatisch im Hintergrund. Die IT stößt den Prozess an, und die App macht automatisch mehrere Referenzfotos mit der Kamera. Diese Aufnahmen enthalten keine personenbezogenen Daten und können beliebige Motive zeigen. Daraus berechnet die Software einen eindeutigen „Kamera-Fingerabdruck“ – eine unveränderliche digitale Signatur der Hardware.
  • Der Nutzer verknüpft sein Gesicht: Die Gesichtserkennung ist nicht fürs Login gedacht, sondern unterstützt das System der Organisation. Wenn sich der Nutzer zum ersten Mal an seinem Gerät anmeldet, erkennt die App sein Gesicht – erneut nur mit seiner Einwilligung – und verknüpft dieses Merkmal einfach mit dem bereits von der IT erstellten Kamera-Fingerabdruck. So weiß das System, welches Gesicht typischerweise zu welcher Kamera gehört.

2. Sicherheit auf Knopfdruck: Der Nutzer hat die Kontrolle
Während eines Videochats entscheidet der Nutzer, wann eine Sicherheitsprüfung stattfindet. Mit einem Klick startet er den Analyseprozess. Die App holt dafür die Einwilligung ein, den Bildschirm aufzuzeichnen.

  • Die Analyse läuft im Hintergrund: Was technisch passiert, bleibt für den Nutzer unsichtbar. Die App erstellt Screenshots des Videostreams und prüft zwei Dinge: Passt die Kamera zum gespeicherten Profil? Und ist das Gesicht im Bild dasselbe, das normalerweise zu dieser Kamera gehört?
  • Keine Annahmen, nur Fakten: Die App geht nicht davon aus, dass am anderen Ende eine reale Person sitzt. Der Videofeed könnte daher auch synthetisch sein. Die Gesichtserkennung wird ausschließlich genutzt, um die dargestellte Person zu identifizieren und sie dem bekannten Kamerabesitzer zuzuordnen.

3. Klare Warnung bei Abweichungen
Der Nutzer erhält nur dann eine Meldung, wenn etwas nicht stimmt. Die App trifft eine einfache Entscheidung:

  • „Alles ist OK“: Wenn Kamera und Gesicht zum bekannten Profil passen, passiert nichts – die Kommunikation kann ungestört weiterlaufen.
  • „Warnung bei Gefahr“: Weicht die Kamera von der erwarteten ab oder passt das Gesicht nicht zum registrierten Kamerabesitzer, erhält der Nutzer eine klare Warnung. Das könnte auf einen Deepfake, eine virtuelle Kamera oder einen Identitätsdiebstahl hindeuten. Er wird aufgefordert, die Identität seines Gesprächspartners außerhalb des Chats zu überprüfen (Out-of-Band-Kommunikation).

4. Zentrale, sichere Datenspeicherung
Die Sicherheitsprofile – die Verknüpfung zwischen Kamera-Fingerabdruck und den zugehörigen Gesichtsinformationen – werden auf zentralen, hochsicheren Servern gespeichert. Der Zugriff ist stark eingeschränkt und erfolgt ausschließlich über sichere Verbindungen, etwa ein Unternehmens-VPN, um Vertraulichkeit und Integrität der Daten jederzeit zu gewährleisten.

Defeat Deepfakes gibt Nutzern die Sicherheit, dass sie in Videocalls mit der richtigen Person und deren echter Kamera sprechen. Es ergänzt die Videokommunikation um eine einfache, aber äußerst wirksame Schutzebene – und lässt dem Nutzer jederzeit die Kontrolle.

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